Neujahrsgrüße der Neuen Liste Heuweiler 2026

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Neue Liste Heuweiler wünscht Ihnen Gesundheit, Zufriedenheit und Freude zum Neuen Jahr.
Aber auch Gestaltungswillen, Mitverantwortung, Mut, Kraft und Zuversicht.

Rückblick auf 2025: In Heuweiler tut sich was.
Heuweiler hat im letzten Jahr mit einem Feuerwerk an Veranstaltungen sein Jubiläum gefeiert. Der Kalender zum Jubiläumsjahr zählte 16 Veranstaltungen auf. Viele davon bleiben in Erinnerung: zum Beispiel die Multimediashow über das Dorfleben, das Erzeugerfest oder die zahlreichen Konzerte. Allen Veranstaltungen ist gemeinsam, dass viele Heuweilermer dazu beigetragen haben. Ohne dieses vielfältige Engagement wäre das Jubiläum nicht möglich gewesen.
Heuweiler hat 2025 auch an anderer Stelle Fortschritte gemacht. So wurde in vielen Straßen Glasfaser als Teil der öffentlichen Infrastruktur verlegt. Dank der Unterstützung durch den Zweckverband Breitband Breisgau besteht Hoffnung, dass in einem zweiten Schritt die noch bestehenden Lücken (Am Flissert, Holzweg, Kandelstraße, Heldenackerstraße, Bergstraße, Waldstraße, Weidweg und Wiesenweg) ebenfalls angeschlossen werden. Damit würde ein politisches Ziel, welches die Neue Liste seit 2014 verfolgt, endlich umgesetzt. Das ist kein Selbstläufer: Als vor 40 Jahren in Deutschland „flächendeckend“ Kabelfernsehen verlegt wurde, ist Heuweiler vergessen worden. Jetzt soll das nicht wieder passieren.
Im Zusammenhang mit dem Kindergarten Sonnenhügel konnte die jahrelange Machtlosigkeit des Gemeinderats durch die Gründung eines Kindergartenkuratoriums überwunden werden. Diese unhaltbare Situation war unter Pfarrer Ribeiro durch das Ausscheiden von Otmar Maas als konfessionellem Kindergartenbeauftragten entstanden. Gleichzeitig führten Abstimmungsprobleme zwischen der Gundelfinger Verwaltung und der Verwaltung des katholischen Trägers faktisch zu einem Stillstand bei Instandhaltung und Investitionen. Im Kuratorium vertreten Claudia Borst und Nico Bonadio künftig den Gemeinderat. Bereits im Vorfeld der ersten Sitzung des Kindergartenkuratoriums wurden die Probleme offen angesprochen und Maßnahmen auf den Weg gebracht.
Außerdem ist es der Gemeinde 2025 gelungen, ein Baugrundstück zu erwerben (Dorfstraße Ecke Holzweg, „Zepner-Gelände“), sodass für die seit Jahren geplanten Entwicklungsvorhaben der Gemeinde endlich ein Standort zur Verfügung steht.
Last but not least hat der Gemeinderat erstmals eine Geschäftsordnung beschlossen. Diese regelt unter anderem die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und erleichtert es dem Gemeinderat, durch klare Regelungen seine Position gegenüber der Verwaltung gezielter wahrzunehmen. Sie schafft gleiche und faire Bedingungen für alle Gemeinderäte und stärkt damit die Demokratie.

Auswirkungen globaler und nationaler Krisen
Krisen sind in den Medien allgegenwärtig: geopolitische Unsicherheiten und Kriege, der Verlust kirchlicher Strukturen, Migration, Klimawandel, Konsensverlust und Polarisierung der Gesellschaft, soziale Ungleichheit, hohe Energiepreise und Inflation, wirtschaftliche Stagnation und Arbeitsplatzverluste, die Schieflage der Sozialsysteme sowie leere öffentliche Kassen. Besonders Letzteres beeinflusst auch unsere Gemeinde, da ein Großteil der Einnahmen von der gesamtwirtschaftlichen Lage abhängt. Kurz gesagt: Geht es dem Land wirtschaftlich schlecht, muss auch Heuweiler sparen.
Darin liegt jedoch eine Chance. Die Gemeinde muss ihre Ausgaben priorisieren. In der Vergangenheit wurde vor allem durch die Tatsache gespart, dass die Verwaltung oft nicht in der Lage war, Gemeinderatsbeschlüsse umzusetzen. Nun muss der Gemeinderat die Planungen verstärkt auf das Wesentliche konzentrieren.

Die Stärke Heuweilers liegt in den Menschen
Entscheidend für Heuweiler war nie allein die politische Gemeinde, sondern entscheidend waren immer vor allem die Menschen, die in Heuweiler bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Die Menschen in Heuweiler sind es gewohnt, selbst anzupacken und Dinge zu bewegen. Ihrem Gestaltungswillen ist es zu verdanken, dass sich Heuweiler stetig weiterentwickelt. Die politische Selbstständigkeit ist eine Folge und Ausdruck dieses Engagements – nicht umgekehrt. Sie bietet den Bürgerinnen und Bürgern den rechtlichen Rahmen, damit sie etwas gestalten können. Wer gestaltet, übernimmt auch Mitverantwortung für sein Handeln. Heuweilermer tun dies auf vielfältige Weise: in Vereinen, in der Kirche, in der Feuerwehr oder in der eigens gegründeten Genossenschaft für die Bürgerinnen und Bürger Heuweilers. Knappe Kassen im Rathaus können dieser Tatkraft in Heuweiler nichts anhaben.

Mut zur Rechtsstaatlichkeit
Möglicherweise gibt es jedoch einen Bereich, in dem Heuweiler Gefahr droht: Das ist die Bedrohung unseres Rechtsstaates und damit auch unserer Demokratie. Rechtsstaatlichkeit ist kein abstrakter Begriff, sondern sie schützt vor staatlicher Willkür und Machtmissbrauch und sorgt für eine gerechte, faire Behandlung aller Bürgerinnen und Bürger. Sie schafft Vertrauen in die staatlichen Institutionen und ist ein zentrales Fundament der Demokratie, der persönlichen Freiheiten und der Menschenrechte. Zur Rechtsstaatlichkeit gehört auch, dass der Staat dringende Probleme löst – aber niemals durch Rechtsbruch, Hass oder Menschenverachtung. Lassen Sie uns gemeinsam den Mut aufbringen, die Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen und für sie einzustehen, wo immer sie bedroht wird, auch wenn dies Kraft kostet. Die nächste Möglichkeit dazu bietet die Landtagswahl am 8. März.

Wir wünschen allen Zuversicht und Tatkraft, um aus dem Jahr 2026 ein großartiges Jahr zu machen. Packen wir es gemeinsam an!

Für die Neue Liste Heuweiler
Georg Berk, Nico Bonadio, Markus Dischinger, Claudius Stahl

 

 

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