„Im Gemeinderat Heuweiler muss wieder vorkommen, was die Menschen im Dorf bewegt.“
Insgesamt sind es jeweils 15 Frauen und Männer, die bereit sind, als Kandidat oder Kandidatin der verschiedenen Listen künftig für das selbständige Dorf Heuweiler an verantwortlicher Stelle mitzuwirken. Die Kandidaten und Kandidatinnen der Neuen Liste präsentierten sich zuletzt persönlich und erzählten den gekommenen interessierten Wählern und Wählerinnen, was sie dazu bewegt. Weil das Dorf so eine hohe Lebensqualität anbietet, weil es einen nach hierher beruflich geführt hat, weil es von Anfang an ein Gefühl von Willkommen gab, weil Neubürger unbefangen auch umstrittene Themen aufgreifen können, weil von Kindheit an Kommunalpolitik persönlichkeitsbildend wirkte, weil Mittun zum eigenen Selbstverständnis zählt, weil einem das Dorf von klein auf am Herzen liegt, weil eigene Kompetenzen in eins gehen mit den Anliegen der Menschen, die hier leben. Jede und jeder der Neuen Liste zeigte sich motiviert, engagiert und einsatzbereit, für ein gutes Dorfleben eigene Zeit und Kapazität einzubringen. Und das gelte auch über den Zeitpunkt der Wahl am 7. Juni hinaus. Das ist ein Wort, an dem sich die Kandidat/innen der Neuen Liste Heuweiler auch künftig messen lassen wollen.
Im Rahmen dieser Vorstellungsrunde wurde in einer qualitativ sehr ansprechenden Weise über die anstehenden Themen Heuweilers offen diskutiert. Genau das sei derzeit das Manko im bestehenden Gemeinderat, wo etwa Fragen um den Neubau des Rathauses oder die Perspektive der Heuweilermer Schule oder die Verwendung der in Aussicht gestellten Konjunkturgelder nur im nichtöffentlichen Bereich gesprochen und diskutiert werde. Wie könne sich Heuweiler mehrere Gebäude künftig leisten, wurde gefragt. Was sind die Folgen für Kirchenchor, das Altenwerk, für die Malteser, das Bildungswerk St. Remigius, für die Jugendgruppen und das weitere kulturelle Leben in Heuweiler, wenn in Bälde möglicherweise die kleineren Räume in der Kirchberghalle nicht mehr zur Verfügung stehen, weil der Kindergarten erweitert werden muss, um die Kinder unter drei Jahren aufzunehmen? Wie will sich die Neue Liste positionieren, um den sogenannten „Westwall“ (der in Verwilderung befindlichen Hangsicherung) in der Dorfmitte ortsbildverträglich in die Ansicht Heuweilers einzubeziehen, wurde ausdrücklich und sehr berechtigt angefragt. Wer wird sich darum überhaupt kümmern? Eine weitere Frage betraf das sogenannte „Niemandsland“ im Bereich der ‚Heuweilermer Welt’? Interessiert sich künftig der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung dafür?
Von einzelnen Kandidaten der Neuen Liste wurde eindringlich darauf hingewiesen, wie angesichts der finanziellen Entwicklung im Land und damit auch in unserem Dorf in der aktuellen Situation die Zukunft Heuweilers bei unbedachtem Vorgehen bedroht ist. Waghalsige Entscheidungen für eine durchaus sinnvolle Sanierung des Schulgebäudes oder gar ein lange geplanter Neubau des zu lange Zeit vernachlässigten Rathauses in der nächsten Zeit müssten daher gründlich überdacht werden. Daher sei es vielmehr angesagt, die Bereitschaft zur Mitsorge aller Bürger/inne für das eigene Dorf zu stärken und zu fördern. Statt großer Pläne mit unübersehbaren Folgekosten sei es vielmehr bedenkenswert, eigene Wunschträume zurückzustellen und sich am Machbaren zu orientieren. Dies gelte es, in die Diskussion im Gemeinderat selbstbewusst und entschieden viel mehr einzubringen. Es gebe Bereitschaft und Interesse vieler, sich für die Selbständigkeit Heuweilers stark zu machen. Aber dies müsse unterstützt und auch angefragt werden. Durch eine transparente Dorfpolitik und Diskussion der anstehenden Aufgaben würde dies wesentlich begünstigt.
Die Diskussion über das Leben in Heuweiler, über die Verwaltungsgemeinschaft mit Gundelfingen, über die Bedeutung der Vereine in Heuweiler, über die Vorteile und Möglichkeiten eines gemeinsamen Bürgermeisters, über Lasten und Aufgaben einer Gemeinde mit Sinn für das Gemeinsame und die wünschenswerte Ausstattung insbesondere der Feuerwehr in Heuweiler waren an diesem Abend sehr ausführlich und intensiv. Die Anregung einer vierteljährlichen offenen Runde um Angelegenheiten des Dorfes mit allen Interessierten wurde von allen Kandidatinnen und Kandidaten der Neuen Liste spontan aufgegriffen und in ihrer Umsetzung zugesichert. Es gehe darum, dass die Menschen in Heuweiler immer wieder und immer mehr mit ihrem Dorf zusammenwachsen und sich die Probleme und Wünsche dieser eigenständigen Gemeinde auch so zu eigen machen könne. Dafür wolle sich die Neue Liste Heuweiler stark machen. Dafür treten alle an. Das wurde an diesem Abend deutlich zum Ausdruck gebracht.
Man darf gespannt sein, wie viel Unterstützung die Neue Liste letztlich insgesamt für diese ihre Anliegen aus der Bevölkerung mit ihrem Anteil der Wählerstimmen am 7.Juni bekommen wird. Unabhängig davon haben alle Kandidaten und Kandidatinnen der Neuen Liste an diesem Abend deutlich ihr persönliches Interesse und ihre Bereitschaft zum Einsatz für Heuweiler zum Ausdruck gebracht. Bleibt abzuwarten, ob am 7.Juni auch insgesamt die entsprechende Unterstützung für diese Position und Sichtweise einer aktuell angesagten Gemeindepolitik von den Wählerinnen und Wählern in Heuweiler zum Ausdruck gebracht wird. Weitere Informationen über das Programm der Neuen Liste in Heuweiler gibt es auf deren Internetseite www.neueliste-heuweiler.de.
Neue Gesichter aus der NEUEN LISTE in den Gemeinderat Heuweiler. Wählen gehen am 7 Juni 2009!
Die Lust auf Dorf ist deutlich zu spüren bei allen, die bei der NEUE LISTE HEUWEILER für den künftigen Gemeinderat in Heuweiler kandidieren. Man muss nicht schon lange in Heuweiler leben, um am Geschehen im Dorf interessiert und zu aktivem Mitmachen bereit zu sein. Wo vorgedacht, abgewogen, gesucht und gefunden und somit entschieden wird, wie die Entwicklung des Gemeinwesens Heuweiler aussehen soll, dort ist eine unvoreingenom-mene und vor allem unabhängige Einstellung besonders sinnvoll und hilfreich. Dass beides in großem Maß vorhanden ist, zeigen die Namen auf der Kandidatenliste der NEUEN LISTE.
Neben Hubert Blattmann und Otmar Maas, sozusagen ‚Altgemeinderäte’, stellen sich acht weitere motivierte Menschen zur Wahl, die teilweise noch gar nicht sehr lange in Heuweiler ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben. Das zeugt wiederum von der besonderen Attraktivität dieses Dorfes, die es zu erhalten und weiter zu entwickeln gilt, was sich alle bei der Neuen Liste auf ihre Fahnen geschrieben haben.
Tobias Werner, mit 18 Jahren jüngster Kandidat bei diesen Wahlen, hat dies durch sein Engagement bei den Jungmaltesern und jüngst bei der 72-Stunden-Aktion längst unter Beweis gestellt.
Roland Eickhorn, Burkhard Werner, Kandidat bei der Wahl 1999 und 2004, und Gregor Lumpp, dieser als einer der ersten Bewohner der neuen ‚Heuweiler Welt’, haben u. a. den Kirchenchor St. Remigius als ersten attraktiven Ausgangspunkt ihres Mittuns gewählt.
Für Martina Michaelis ist das Leben in Heuweiler schon seit Jahren Grund engagierten Mitdenkens, was sie mit der Kandidatur bei der letzten Gemeinderatswahl bereits gezeigt hat.
Frank Holstein wird seine Kompetenzen als Bankkaufmann und seine Arbeit in der Welt des Geldes und darüber hinaus durch seine innovative und zupackende Vorgehensweise das aktuelle Leben im Dorf belebend und bereichernd einbringen.
Claudius Stahl hat sich gleich zu Beginn seiner Heuweilermer Zeit im Kindergarten engagiert gezeigt. Er kann durch seine ausgesprochene Kontaktfreudigkeit und seine Präsenz in den Vereinen einschätzen, was in Heuweiler für die gute Weiterentwicklung unseres Dorfes grundlegend von Nöten ist.
Und dass mit Vivienne Knobloch eine Frau kandidiert, die gerade mal vor wenigen Monaten ihr eigenes Haus in Heuweiler bezogen hat, beweist, wie schnell sich jemand hier einbringen will und sich auch beteiligt, sobald die jeweilige Ansprache mit der persönlichen Vorerfahrung und Motivation übereinstimmt.
Bei der Gemeinderatswahl am 7. Juni hat jede/r Wahlberechtigte 10 Stimmen. Diese können alle einer Liste gegeben und auch auf einzelne Personen (höchstens 3 Stimmen) verteilt werden. Entscheidend für die Sitzverteilung ist die Gesamtzahl aller Stimmen einer Liste. Wer innerhalb der Liste die meisten Stimmen bekommen hat, erhält dann einen der erreichten Plätze im Gemeinderat. Wer für die NEUE LISTE Heuweiler ist, verteilt daher alle 10 Stimmen dort.
Für die vielen Wahlberechtigten können einzelne Informationen über Personen oder plakatbekannte Gesichter zu wenig sein. Um sich ein eigenes Bild machen zu können, hilft die persönliche Begegnung. Deshalb lädt die NEUE LISTE ein am Dienstag, 19. Mai ab 19.00 Uhr, ihre Kandidatinnen und Kandidaten im großen Versammlungsraum der Kirchberghalle persönlich anzusprechen. und sie zu befragen nach ihren Motiven und thematischen Schwerpunkten für die anstehende Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009. Dazu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über Ihr Interesse.